PM Senat streicht ÖPNV-Anbindung des Bezirks

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus sind für uns alle mit großen Einschnitten in unser tägliches Leben verbunden. Im Vorteil sind diejenigen, die das Privileg haben, von zuhause arbeiten zu können.

Durch die massive Beschränkung des Öffentlichen Nahverkehrs mit dem Schwerpunkt auf den Stadtrand stößt der Senat derzeit allerdings denjenigen Menschen vor den Kopf, die nicht von zuhause aus arbeiten können und auch in diesen Zeiten, ihren Weg zur Arbeit antreten. Sie arbeiten im gesundheitlichen und pflegerischen Bereich, bei Versorgungsunternehmen  oder sichern im Einzelhandel die Versorgung der Menschen unserer Stadt.

Die Anbindung zu S- und U-Bahn mit Bussen ist flächendeckend im Bezirk auf einen 20-Minutentekt reduziert worden. Diejenigen, deren Arbeitsalltag bereits jetzt durch die Auswirkungen des Corona-Virus mit enormen Belastungen verbunden ist, müssen nun noch Erschwernissen beim täglichen Weg zur Arbeit in Kauf nehmen. Durch übervolle Züge werden sie zusammen mit dem Personal des ÖPNV darüber hinaus einer zusätzlichen Ansteckungsgefahr ausgesetzt.

Gerade die Menschen, die unsere Stadt derzeit noch am Laufen halten, müssen besonders unterstützt werden. Wir halten es daher für unverantwortlich, die Taktungen in den Randbereichen der Stadt im Vergleich zur Innenstadt auszudünnen.

Auf allen bisher im 10-Minutentakt bedienten Buslinien muss dies zur Berufsverkehrszeit auch weiterhin sichergestellt werden.

Mario Czaja, Christin Gräff, Alexander J. Herrmann: „Diejenigen, die unsere Stadt am Laufen halten, müssen umgehend eine dichtere Taktung und verlässliche Busse und Bahnen vorfinden.“

Mario Czaja, MdA und Vorsitzender des Kreisverbandes

Christian Gräff, MdA für Biesdorf, Friedrichsfelde Ost und Marzahn-Süd

Alexander J. Herrmann, Fraktionsvorsitzender der CDU in der BVV Marzahn-Hellersdorf

Für Rückfragen: 030 566 97 454 oder per Mail unter info@cduwuhletal.de

  

Pressemitteilung CDU Wuhleta

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