BIESDORFER BAGGERSEE – Jetzt wollen die Grünen die Anwohner zur Kasse bitten

Der Grüne Abgeordnete Stefan Ziller hatte bei der Grün geführten Umweltverwaltung nachgefragt, wie man am Biesdorfer Baggersee Badewasserqualität erreichen könnte. Eine Voraussetzung wäre die Reduzierung des eingeleiteten Niederschlagswasser. Aus der Antwort der Umweltverwaltung geht hervor, dass dafür die Anwohner in der Pflicht gesehen werden. Durch Maßnahmen auf den Privatgrundstücken könnte die einzuleitende Menge an Niederschlagswasser verringert werden.

Der überwiegende Teil des Niederschlagswassers fällt allerdings auf dem öffentlichen Straßenland an. Daher ist es für uns nicht hinnehmbar, dass nun die Anwohner auf ihren Grundstücken zur Kasse gebeten werden sollen.

Dabei liegen bereits fertige Konzepte zur Einleitung des Regenwassers in die Wuhle vor. Doch bisher stellte der Senat für die Umsetzung dieser Konzepte keinerlei Mittel zur Verfügung. Trotz Bemühungen des Bezirkes wurden auch darüber hinaus keine Gelder für die Umsetzung von flächendeckenden Regenentwässerungskonzepten für die Siedlungsgebiete weder für die Planung noch für deren Umsetzung zur Verfügung gestellt.

Mario Czaja: „Wir brauchen Regenentwässerungskonzepte für das gesamte Siedlungsgebiet. Diese Aufgabe den Anwohnern aufzubürden und selbst nichts zur praktischen Lösung beizutragen, zeigt einmal mehr, dass dieser Senat nicht die Interessen der Menschen hier vor Ort vertritt.“

Christian Gräff: „Es ist absurd, dass nun die Anwohner für die Badewasserqualität am Baggersee bezahlen sollen.“

Pressemitteilung CDU Wuhletal
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