Macht Berlin zu einer Stadt der Genossenschaften. Marzahn – Hellersdorf braucht eine vernünftige und ausgewogene Infrastruktur. Damit sich alle Bewohner in ihrem Kiez sicher, gesund und zuhause fühlen können.

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Unser Programm für Hellersdorf

Der Ortsteil Hellersdorf hat eine lange Geschichte. Aus dem ehemaligen Gut Hellersdorf entstand vor über 700 Jahren die heutige „Stadt in der Stadt“. Gerade in den letzten Jahren sind wieder viele Familien in den Ortsteil gezogen und die Bautätigkeit hat stark zugenommen. Diesen Herausforderungen müssen wir uns gemeinsam stellen, die zunehmende Verdichtung geht zunehmend zu Lasten der sozialen Infrastruktur. Fehlende Kita- und Schulplätze, fehlende Parkplätze und eine sehr verbesserungswürdige ÖPNV-Taktung machen den Hellersdorferinnen und Hellersdorfern zu schaffen.

Verbesserung der ärztlichen Versorgung
Mario Czaja hat sich in seiner Amtszeit als Gesundheitssenator für eine gerechtere Verteilung von Ärzten eingesetzt. Dieses System greift jetzt richtig und aktuell konnten sich in unserem Gebiet 87 neue Ärzte niederlassen. Aktuell fehlt es aber an ausreichend Praxisräumen und der Motivation von genügend Ärzten. Letzteres muss durch frühzeitige Kooperation und Mitarbeit in der Praxis erreicht werden. Für die Praxisräume muss die Stadtplanung sorgen und dies zwingend angehen. Dafür treten wir mit aller Kraft ein und werden dies bei allen Neubaumaßnahmen zur Bedingung machen.
5-Minutentakt auf der U-Bahnlinie 5 und Integration der Seilbahn in den BVG-Tarif
Wir brauchen einen durchgängigen 5-Minutentakt auf der U-Bahnlinie 5 sowie die Integration der Seilbahn in das Angebot der BVG. Hierzu wollen wir die Seilbahn über Alt-Marzahn bis zum S-Bahnhof Marzahn verlängern.Darüber hinaus müssen die Tramlinien M6 und 18 häufiger fahren.
Sanierung und den Neubau von Schulen
Aufgrund der wachsenden Zahl an Schülerinnen und Schülern sowie der lange ausgebliebenen, notwendigen Sanierung von Schulen werden wir auch im Ortsteil Hellersdorf viel Kraft in die Sanierung und den Neubau von Schulen investieren. Dazu zählt für uns insbesondere die schnellstmögliche Sanierung der Kolibri Grundschule, der umgehende Neubau einer vierzügigen Grundschule im Naumburger Ring und der Bau eines neuen Gymnasiums in der Erich-Kästner-Straße. Für die Vielzahl an Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen im Gesamtbezirk brauchen wir im Bezirk zudem einen sogenannten Drehscheibenstandort, der dann vorübergehend als Ausweichquartier genutzt werden kann. Dafür ist ein Neubau in der Sebnitzer Straße in Hellersdorf als dreizügige Grundschule vorgesehen. Der Sanierungsbedarf ist so hoch, dass es aus unserer Sicht die beste Lösung ist, mit Nachdruck auf einen unverzüglichen Bau des Drehscheibenstandortes zu setzen. So können wir jeweils eine der Schulen leer ziehen, sie schnellstmöglich mit vielen Gewerken sanieren und trotzdem einen guten Unterricht ermöglichen.
Kiezstrukturen bewahren
Wir wollen, dass unsere grünen Innenhöfe erhalten bleiben und nicht wie zuletzt zugebaut werden, wie zum Beispiel in der Eisenacher Str. 35. Das Neubauvorhaben im Bereich des Theaterplatzes an der Louis-Lewin-Straße werden wir nochmals intensiv prüfen. Die bisherige Planung verändert sehr stark den Charakter des Platzes. Das dort geplante Hochhaus hat weitreichende Folgen u.a. auf die Lichtverhältnisse der umliegenden Wohnungen. Wir fordern eine maximale Bauhöhe von sechs Etagen.
Wie auch überall anders im Bezirk gilt es beim Neubau auch an die notwendige Nahversorgung zu denken. Für den jetzigen Netto-Supermarkt muss ein Ausweichstandort gefunden werden.
Bezahlbarer Wohnraum aber mit notwendiger Infrastruktur
Grundsätzlich begrüßen wir, dass insbesondere die landeseigenen Wohnungsgesellschaften bezahlbaren Wohnraum in den letzten Jahren in Hellersdorf geschaffen haben und auch weiterhin schaffen wollen. Am Stadtgut Hellersdorf entstehen derzeit bis zu 1500 Wohnungen, obwohl zunächst nur 900 Wohneinheiten entstehen sollten. Diese Entscheidung war falsch! Die starke Verdichtung im Bereich der Zossener Str. sehen wir sehr kritisch. Die oben
genannten Probleme werden sich dadurch noch verschärfen. Hier entsteht ein gänzlich neuer Kiez.
Zusätzlicher Rettungswagen für Hellersdorf
Marzahn-Hellersdorf zählt zu den Bezirken, in denen berlinweit am meisten
neue Wohnungen gebaut werden. Durch den beständigen Zuzug von Familien steigen auch die Einsatzzahlen unserer Feuerwehr. Damit im Ernstfall auch weiterhin eine schnellstmögliche Hilfe erfolgen kann, wollen wir einen zusätzlichen Rettungswagen für Hellersdorf- Nord. Dieser könnte aus Gründen des Platzmangels auf den Feuerwachen beispielsweise auf dem leerstehenden BVG
Gelände unweit vom Bahnhof Hönow stationiert werden.
Helle Mitte gemeinsam entwickeln
Die „Helle Mitte“ hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Es ist höchste Zeit sie wieder zu beleben! Wir brauchen ein gemeinsames Konzept mit allen Beteiligten. Mit einem Runden Tisch „Aktive Zentren“ wollen wir den Grundstein dafür legen. Auch mit einer Finanzierung aus Bundesmitteln wollen wir die Einkaufsmöglichkeiten im Markplatzcenter sowie das Kino und das BergWerk erhalten. Sehr erfreulich ist, dass sich hier ein starker Gesundheitsstandort etablieren konnte. Darin sehen wir einen Schlüssel zur Stabilisierung der Hellen Mitte und wollen darauf aufbauen.
Hönower Weiherkette - Mehr Sauberkeit und Ordnung
Bei der Gestaltung der Hönower Weiherkette im Nord-Osten Hellersdorfs konnten wir in den vergangenen Jahren gute Fortschritte erzielen. Unter CDU-Verantwortung konnten hier über 2.000.000 € für die sogenannte Revitalisierung der Grünanlage gesichert und damit naturnahe Spielplätze, attraktive Wege sowie eine Beweidung mit Rindern ermöglicht werden. Nur wenn es uns gelingt auch weiterhin Gelder für die Hönower Weiherkette zu sichern, können wir die Entwicklung dieses Biotops fortsetzen.
Kreuzung Zossener Straße/ Alte Hellersdorfer Straße sicherer gestalten
Der Verkehrsführung an der Kreuzung Zossener Str. und Alte Hellersdorfer Straße ist gefährlich. An dem Unfallschwerpunkt laufen der Auto-, Rad- und Tramverkehr zusammen. Die Abbiegesituation ist hochriskant. Die gesamte Verkehrsführung muss dringend verbessert werden. Darauf haben wir die Verkehrsverwaltung mehrfach hingewiesen und werden auch weiter dafür streiten. Allein das Erneuern der Fahrbahnmarkierungen reicht hierfür nicht aus.
Sauberkeit und Ordnung in unseren Grünanlagen
Unsere Hellersdorfer Naherholungsgebiete liegen uns sehr am Herzen. Intakte Spielplätze, die sichere Nutzung der Planschen und saubere Grünanlagen, insbesondere entlang der U-Bahnlinie 5, benötigen Aufmerksamkeit und Pflege. Dafür wollen wir das Grünflächenamt personell aufstocken.
Vielfältige Formen des Ehrenamtes unterstützen
Wir unterstützen auch weiterhin die Arbeit des Vereins „Helle Hunde e.V.“ und der „Hellen Tierarche“ sowie unser Kino Kiste und wollen den Bürgergarten „Helle Oase“ dauerhaft sichern. Für den Verein Hellersdorfer FC gilt es noch bis 2023 ein Sportfunktionsgebäude in der Lichtenhainer Straße zu bauen, damit die Gelder nicht verfallen. Darauf werden wir verstärkt drängen.